Samstag, 12. März 2011

Und wieder 100 Milliarden für bankrotte EU-Staaten

Deutschland zeigt sich einmal mehr generös und plant, den eigenen Anteil am EU-Rettungsfonds um mindestens 100 Milliarden Euro zu erhöhen. Die Iren präsentieren sich wie gewohnt eigenbrötlerisch.

Griechenland kann durchatmen und zahlt künftig weniger Zinsen auf die EU-Kredite. Nun sollen es "deutlich unter 5%" sein. Der "Pakt für den Euro", der auf dem Gipfeltreffen vereinbart wurde, sieht eine weitere Angleichung der Wirtschaftspolitik innerhalb der Mitgliedsstaaten vor. Im Gegenzug wird der Rettungsfonds aufgestockt. Statt den ehemaligen 750 Milliarden Euro, die der Fonds ursprünglich zur Verfügung haben sollte, sollen es nun 440 Milliarden Euro sein. Diese Zahl wird heute schon als offizielle Höhe angegeben, jedoch sind "nur" 250 Milliarden Euro sofort abrufbar, die restliche Summe ist nur unter sehr engen Bedingungen abrufbar. Diese Notreserve soll nun bis 2013 ebenso einfach verfügbar sein, wie die 250 Milliarden. Im Endeffekt haben die EU-Granden also beschlossen, dass Geld, welches sie garantierten, zu garantieren...

Unterdessen zeigte sich Irland einmal mehr als streitlustig. Der neue Premierminister Enda Kenny will sein Wahlversprechen nicht brechen, genau das fordern aber die EU-Staaten. Sie wollen eine höhere Unternehmenssteuer in Irland durchsetzen, im Gegenzug würde auch Irland in den Genuss der zinsgünstigeren Kredite kommen. Da sich Kenny nicht so recht entscheiden konnte, räumte ihm die EU Bedenkzeit ein. Es ist die erste große Entscheidung für Kenny, der erst seit wenigen Tagen im Amt ist.

Der deutsche Anteil am Rettungsfonds dürfte sich abermals um mindestens 100 Milliarden Euro erhöhen. Zum Vergleich: Der Haushalt der Bundesregierung für das Jahr 2011 beträgt 305 Milliarden Euro. Auch wenn wir uns in der heutigen Zeit sehr schnell an große Zahlen gewöhnen, müssen wir uns trotzdem daran erinnern, was derartige Summen bedeuten.

Pikant: Kanzlerin Merkel plant offenbar, die zusätzlichen 100 Milliarden im Bundestag zusammen mit der Vertragsveränderung am Reformvertrag von Lissabon einzubringen. Dadurch wird die SPD unter Druck gesetzt, dem geplanten Gesetz zuzustimmen, da sie sonst als EU-Gegner dastehen würden.

Quelle: 1 2

Kommentare:

  1. Wie lange wollen wir diesen Saustall noch ertragen? Warum sehen wir immer noch brav zu?
    Es kann doch nicht sein Folgenschwere Politik
    gegen den Bürger beschlossen wird?
    Wir sind die Bürger,wir bestimmem was läuft
    wir sind Millionen stehn wir endlich zusammen!
    Jagen wir endlich diesen Saustall zum Teufel!
    Unsere Erde wird zerstört von irgendwelchen
    Kriegstreibern,unsere Zukunft von unseren Kindern wird zerstört!
    Gruss Christian
    allesschall-rauchloerrach.npage.de

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  2. hallo anonym, glaubst du ein deutscher würde auf die straße gehen? tun die nicht aufgrund ihrer erziehung (soldatisch, dem staat blind vertrauend). die da oben wissen das alles längst kaputt ist. die machen solange weiter wie es geht. wenn dann die wirtschaft zusammenbricht trifft es sie eh nicht sondern uns.aber danach bringen wir sie um.....

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  3. Mann o Mann wacht mal endlich auf, was ist den das für ein unkritischer Artikel! Ich höre mit Freuden dass sich ein Staat gegen die EU-Diktatur auflehnt und die Iren würden gut daran tun ihr Volk nicht ausbluten zu lassen!
    Von wegen die Deutschen zeigen sich großzügig! Das sind doch die größten Nutznieser der Krise! Kassieren Mill. Gewinne ein! Anstatt mal als Europa die Rothschild-Banken-Diktatur zu bremsen geht der Ausverkauf der Länder fröhlich weiter! Oder was glaubt Ihr was die IWF in Griechenland grad durchzieht. Die "geliehene" Gelder gehen wieder zurück wieder an die Banken und davon werden auch nur die Zinsen bedient.

    --->Gegen die NWO!<------

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  4. Hallo Anonym,

    ich glaube, Du solltest deinen Ironie-Detektor nachjustieren. :)

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