Donnerstag, 17. März 2011

Das Geschäft mit der Katastrophe

In Zeiten einer Katastrophe lässt sich auch immer schnell viel Geld verdienen. Besonders die Fluggesellschaften können mit der atomaren Katastrophe in Japan Kasse machen.

Die Zeiten sind hart für die Fluglinien: Teures Kerosin, welches überdies nochmal einer Sondersteuer unterzogen wird, und andere Fakten machen das Fliegen unattraktiv bzw. für einen größer werdenden Teil der Bevölkerung unbezahlbar. Eine Katastrophe japanischen Ausmaßes kommt da gerade recht.

So verlangt eine große deutsche Fluglinien momentan zwischen 5000-7000 € für den einfachen Flug aus Japan gen Deutschland. Die Skrupellosigkeit bricht sich Bahn und zeigt, was sich hinter all den Hochglanz-Prospekten verbirgt: Die hässliche Fratze des Kapitalismus.

Während Zehntausende um die sprichwörtliche Schüssel Reis bitten müssen, kann sich diese deutsche Fluglinie gesund stoßen, ja regelrecht im Leid der Japaner laben. Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte.

Quelle: N-TV und hier

Kommentare:

  1. interessant ist, dass laut einer japanischen umfrage, die menschen in japan das vertrauen in die atomkraft keineswegs verloren haben. auch bricht dort meines erachtens unter den einheimischen auch immernoch keine panik aus.

    was wir dummen deutschen und insbesodnere die bundesregierung hier abliefert spottet jeder beschreibung.

    gott sei dank wird super merkel sehr bald den knüppel der energielobby zu spüren bekommen.

    die landtagswahlen werden dann zur nebensache.

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  2. ja angebot und nachfrage ^^ das themenbild oben passt wie die faust aufs auge. es ist schon krank was da abgeht, normalerweise müssten div. fluggesellschaften extraflüge bzw kostendeckene flüge anbieten aber nein : Profit über alles!

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